Vollkeramikrestauration
Ratgeber und Zahnarzt-Finder für München

Abgebrochene, abgenutzte oder anderweitig beschädigte Zähne können durch das Verfahren der Vollkeramikrestauration wieder in einem neuen, natürlichen, ästhetischen und bissfesten Glanz erstrahlen. Dabei ähnelt die Struktur der Vollkeramik jener des Zahnschmelzes so gut, dass mit bloßem Auge kein Unterschied festzustellen ist. Wie kein anderer Werkstoff in der Zahnmedizin bietet das hochwertige Material die qualitativ beste Lösung zur Restauration der Zähne. Die leicht durchlässige Oberfläche wirkt ausgesprochen natürlich, sodass vollkeramische Veneers, Implantate oder Kronen auch für geübte Kenner kaum von natürlichem Zahnbestand zu unterscheiden sind. 

Wir informieren Sie hier über die Funktionsweise und Techniken, die Behandlung sowie die Kosten der Vollkeramikrestauration.

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Warum ist Vollkeramik sehr gut als Zahnersatz geeignet?

Aufgrund der guten Verträglichkeit und hohen Akzeptanz des Materials ist die Vollkeramik auch für sehr sensible Personen zu empfehlen. Seine glatte Oberfläche gleicht nahezu identisch dem natürlichen Zahnschmelz und lässt es kaum zu, dass sich bakterielle Beläge ungestört anheften. Als langlebiger Werkstoff unterstützt die medizinisch verwendetet Vollkeramik die handwerklichen Ergebnisse des Zahntechnikers oder den modernen 3D-Drucker. Damit das Resultat perfekt erscheint, ist eine detaillierte Diagnostik nötig – basierend auf dem individuell erstellten Behandlungsplan des Zahnarztes. Hinzu kommt eine stabile Akzeptanz des Körpers für diesen Dentalwerkstoff. Am Ende des Prozederes sind die Zähne wieder vollständig einsatzbereit und zur Gänze funktionsfähig.  

Welche Techniken gibt es?

Bei der vollkeramischen Wiederherstellung der Zähne stehen dem behandelnden Arzt mehrere Optionen zur Auswahl. Je nach der individuellen Situation des Patienten werden folgende Vollkeramikrestaurationen durchgeführt:

  • Keramische Kronen und Teilkronen
  • Keramische Inlays
  • Zirkonkronen 
  • Veneers
  • Implantate 


Je mehr Zahnsubstanz verloren ist, desto wichtiger ist der ästhetische Ersatz. Passgenauer und festsitzender Zahnersatz ist essenziell für den Patienten und verspricht ein völlig natürliches Kau- und Zahngefühl. Um fixen Halt zu gewährleisten werden spezielle Verklebetechniken angewendet oder Inlays fix mit dem Kieferknochen verschraubt. 

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Ablauf der Vollkeramikrestauration

Vor dem Eingriff

Die minimalinvasive Technologie sorgt für ästhetisch schöne Zähne. Meist stehen Patienten zu Beginn der Behandlung vor der Wahl, für welche zahntechnische Lösung sie sich entscheiden sollen. Ausgehend von Befund und Umsetzbarkeit bietet die Medizin für jeden kariösen oder schiefen Zahn die richtige kosmetische als auch gesundheitsrelevante Korrektur. 

Eingriff bei Veneers mit Vollkeramik

Die „Verblender“ haben sich bereits seit mehr als 30 Jahren bewährt und sind hauchdünne Keramikschalen, die auf der Außenseite des Zahnes befestigt werden. Optimal angepasst verdecken sie unliebsame Verfärbungen, schaffen eine neue Zahnform und werden den benachbarten Zähnen in Farbe und Aussehen angepasst. Aus medizinisch ästhetischer Sicht bietet diese Technologie den wesentlichen Vorteil, dass kaum gesunde Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss und sie Patienten die einfache Möglichkeit bietet, abgebrochene Ecken, Verfärbungen oder Zahnfehlstellungen optisch perfekt zu korrigieren. Im Labor wird aus einer speziellen Keramikmasse das gewünschte Veneer hergestellt – eine Herausforderung in Gestaltung, richtigem Farbton und der Passgenauigkeit. Am Ende wird die Keramikschale mit dem bestehenden Zahn verklebt. Ein großes Plus für Patienten: Veneers sind extrem langlebig. 

Eingriff bei Inlays mit Vollkeramik

Die minimalinvasive Restauration löst ästhetische Probleme defekter Zähne, ersetzt alte Füllungen und verhindert erhöhte Anfälligkeiten. Der große Vorteil eines keramischen Inlays (Zahnfüllung) ist die effiziente Behandlung von Karies und seinen Folgen. Mit dieser Technik gelingt es dem Zahnarzt einen entstandenen Zahndefekt erfolgreich zu rekonstruieren. Da sowohl Material als auch die Füllung im Mund über Jahre hinweg keine größeren Verschleißerscheinungen vorweisen, gelten Vollkeramik-Inlays als tolle Alternative zum Zahnbestand. Auch die Temperaturleitfähigkeit ist ähnlich wie beim natürlichen Zahnschmelz, weshalb man während normaler Ess- und Trinkgewohnheiten im Regelfall nicht temperaturempfindlicher wird. Anhand der Abformungen werden im Labor keramische Dentalwerkstücke gefertigt, die nach erfolgreicher Anprobe mit der sogenannten Adhäsivtechnik (Klebetechnik) sorgfältig in den Zahn eingeklebt werden. 

Eingriff bei Kronen mit Vollkeramik

Bei dieser Behandlung wird ein Abdruck des Zahnes genommen und die Zahnfarbe bestimmt. Die Krone wird exakt nach der natürlichen Farbnuance gefertigt. Unter örtlicher Betäubung und dem Legen der Aufbaufüllung wird der Zahnstumpf fachgerecht versorgt und für das Aufsetzen der Krone präpariert. Ein Präzisionsabdruck hilft dem Labor eine gutsitzende Krone herzustellen. Bevor die keramische Krone mithilfe einer speziellen Klebetechnik aufgesetzt wird, schützt eine provisorische Zahnkrone den restlichen Zahn.  

Nach dem Eingriff

Während Inlays vorwiegend zur Erhaltung der Kauflächen eingesetzt werden, verschönern Veneers die Optik der vorderen, sichtbaren Zähne. In beiden Fällen tritt nach der Behandlung eine wesentliche Situationsverbesserung für den Patienten ein. Wer sich für eine Krone aus Vollkeramik entscheidet, trifft in den meisten Fällen eine Lösung auf Zeit, da ihre Haltbarkeit deutlich unter jener von Veneers und Inlays liegt. Damit aber in allen Fällen Entzündungen verhindert werden können, ist eine vorbildhafte Mundhygiene absolute Pflicht. 

Kosten für Vollkeramikrestauration

Je nach Aufwand kommen unterschiedliche Abrechnungssätze zur Anwendung. Die anfallenden Kosten unterscheiden sich nach der bevorzugten Methode sowie dem individuellen Aufwand des behandelnden Zahnarztes. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Zahnarzt beraten.

Ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich?

Kostenübernahme bei Keramikveneers

In der Regel werden die Kosten nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, da die Behandlung häufig als kosmetischer Eingriff betrachtet wird und lediglich zur Verschönerung der Zähne dient.

Kostenübernahme bei Keramikinlays

Gesetzlich Versicherte erhalten keinen Kostenersatz und müssen für die Differenz der Kosten zwischen einer herkömmlichen Amalgamfüllung und dem Inlay selbst aufkommen. Privatpatienten erhalten, je nach Versicherungsbedingungen, die Kosten für ein Inlay zumindest teilweise oder vollständig erstattet. 

Kostenübernahme bei Keramikkronen

Es gilt ein Festzuschuss, den die Krankenkassen nach dem aktuellen Zahnbefund und gesamten Gebisszustand auslegen. Er gleicht 50 Prozent der Durchschnittskosten einer Regelversorgung (verblendete Kronen gelten im sichtbaren Bereich der Vorderzähne und bis zum fünften Zahn des Oberkiefers sowie bis zum vierten Zahn des Unterkiefers als Regelversorgung. Für die Backenzähne ist keine Verblendung vorgesehen.)  

Wann wird die Vollkeramikrestauration angewendet?

Keramikveneers sind geeignet bei:

  • Zahnschmelzdefekten
  • Geringen Fehlstellungen
  • Verfärbten Zähnen
  • Absplitterungen und kleinen Zahnlücken
  • Unregelmäßigen Zahnoberflächen

Allerdings sollten Patienten mit folgenden Kriterien auf diese Art von Zahnkorrektur verzichten: großen Füllungen, Zähneknirschen, Nägelkauen, Ausübung von Ballsport und Kampfsportarten.

Keramikinlays sind geeignet bei:

Inlays eignen sich für Menschen mit Karies- oder verschleißgeschädigten Seitenzähnen

Wenn bereits funktionelle Probleme wie das Zähneknirschen vorhanden sind, bildet der Zahnarzt mit sogenannten Onlays eine optimal abgestimmte Oberfläche, damit für den Patienten reibungslose Gleitbewegungen möglich werden.

Keramikkronen haben Vorteile für:

  • Zähne, die durch Karies stark zerstört wurden 
  • Zähne, die vor erneuter Kariesbildung geschützt werden

Eventuelle Nachteile ergeben sich durch mangelhafte Passgenauigkeit, den Abschliff der natürlichen Zahnsubstanz und der begrenzten Haltbarkeit einer Krone. 

FAQ

Perfekte Vollkeramik oder günstiges Amalgam?

Wenn ein Zahn durch Karies, starke Abnützung oder einen Unfall geschwächt und unansehnlich geworden ist, bieten Ummantelungen oder Verschalungen aus medizinischer Keramik eine ästhetisch gelungene Lösung, das Selbstwertgefühl des Patienten wiederherzustellen. Wer aus Kostengründen auf die hochwertigere Option eines Veneers, Inlays oder Onlays verzichten muss, wird aus kassenärztlicher Sicht zwar versorgt, allerdings geht diese Grundversorgung nicht über Regelversorgung hinaus. Günstiges Amalgam ist in diesen Fällen die Regel, jedoch aus zahnärztlicher Betrachtung keine schöne Alternative.

Haben Sie noch Fragen zur Vollkeramikrestaurtion? Gerne beantworten wir sie Ihnen.